Privatpraxis

Privatpraxis

Für meine Praxis bedeutet dies, dass keinerlei Verträge mit Kostenerstattern (weder im gesetzlichen noch im privatvertraglichen Rahmen) oder mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung bestehen. Dies schließt i.d.R. eine – auch nur teilweise – Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV – AOK, Barmer u.ä.) aus.

Nachdem ich von 1986 bis 1992 an den Kassenverträgen teilgenommen hatte, habe ich im Jahre 1992 meine Kassenzulassung gekündigt, also freiwillig zurückgegeben. Die überbordende Kassenbürokratie mit immer weiter schwindendem Leistungsumfang sowie die zunehmende Einmischung der Verwaltung in die Therapie haben mich zu diesem Schritt bewogen.

Obwohl im Rahmen der fortschreitenden Europäisierung sogar „Auslandsbehandlungen“ durch sog. Nicht-Vertragszahnärzte von GKV-Seite bezuschusst werden, wird dem GKV-Patienten mit eben dieser Begründung die Erstattung von Rechnungen aus reinen Privatpraxen (also Nicht-Vertragszahnärzten) verweigert. Schilda lässt grüßen! Übrigens werden von den knapp 60.000 deutschen Zahnarztpraxen nur etwa 400 auf rein privater Basis geführt.